.

News & Events 2004 / 2005

Das extreme Wetter:

Fuer über 6 Monate, von Oktober 2004 bis April 2005 düerre, dann ab May bis Dezember extrem hohe feuchtigkheit und doppelter Niederschlag, unser Jahres-durchschnitt liegt bei 520mm, wir erhielten über 1,030mm Regen!

Das positive ist dass wir beträchtliche einsparungen hatten im teuren Diesel verbrauch der beregnungs Pumpen und zum ersten mal seit vielen Jahren die Stauseen wieder voll sind und die bewässerung fuer nächstes Jahr gesichert ist.

Wir hatten auch das Glück von den grossen Wirbelstürmen verschont zu sein die andere gegenden der Karibik heimsuchten, mit ausnahme des Hurricanes Alpha der 30% unseres Bananen bestandes zerstörte, diese werden 4 Monate brauchen um wieder zu produzieren.

Die Pflanzen-gesundheit:

Die ungewoehnlich hohe Sommer-feuchtigkheit fuehrte zu einer enormen Schimmel entwicklung. Obwohl dies positiv fuer die bodenfruchtbarkheit ist, haben die Schimmel sich auch auf den Pflanzen entwickelt was zu grossen ertragseinbussen führte. Die Blattflecken krankheit “Sigatocka” hat sich in allen Bananen plantagen des Landes gewaltig ausgebreit und die erntemengen ab November um 50% reduziert. Wir erwarten dass sich die Plantagen ab Februar wieder erholt haben werden und wieder normale mengen und gute qualitaeten produzieren werden.

Ein anderer Schimmel befall ist die Kronen-fäule ein anfänglich unsichtbarer Schimmel der sich nach dem übersee transport beim reifen entwickelt und hohe ausfälle nach sich zieht. Dieser Schimmel ist vor allem prevalent zwischen August und November. Durch die anwendung unserer Biologisch Dynamischen praeparate sind unsere Ficas einiges resitenter, werden aber trotzdem afektiert wenn die Schimmel-sporen anflug anderer parzellen sehr hoch ist.

Die wirtschaftlichen verluste sind hoch, da zusätzlich zu der verlorenen Frucht kosten fuer Verpackung, Transport und Entsorgung anfallen.

Eine Weltweite sorge der Bananen produzenten ist dass es im Handel nur eine Varietät Bananen (“Cavendish”) giebt, die einzige Varietät die optimale eigenschften hat in Geschmack und einer Transport haltbarkheit von 12-21 Tagen. Diese Varietät ist schon seit ueber 30 Jahren vegegtativ vermehrt worden, und ist immer mehr krankheits anfällig. Dies ist das gleiche phänomen das die grossen Kartoffel hungersnöte in Europa verursacht hatte. Pflanzen erneueren ihre vitalitaet wenn sie durch den Blüten und Samen prozess gehen.

Seit vielen Jahren wirdt (bis jetzt) ohne Erfolg an der Entwicklung neuer Varietäten gearbeitet, und man befürchtet einen totalen kollaps der Bananen- industrie, die Frucht die das grösste volumen im Welthandel hat.

Unsere Firma:

Wir leiden seit einger Zeit an reduzierten Export volumen und einkünften sowie steigenden Kosten die wir nicht an die Kunden weiterleiten können, BioBananen preise stagnieren seit vielen Jahren durch steigende konkurrenz, vor allem von niedrig-lohn produzenten in Ekuador und Peru . (60% der “kosten” im Bananenanbau sind löhne).

Die aussichten sind nicht rosig, das die EU durch die WTO (USA) gezwungen wirdt die besthende zoll-präferenz fuer die ACP (Afrika/Karibik/Pazifik) länder zu senken oder zu elimineren was zum zusammenbruch des Bananen exports dieser Laender führen wirdt.

Der Kindergarten:

Der kauf eines kleinen Schulbusses um die Kinder zu transportieren sowie de fertigstellung eines mitarbeiter Hauses auf der Finca, (wobei das Erd-geschoss provisorisch fuer den Kindergarten bereitgestellt wurde) machte die expansion auf 24 Kinder möglich.

Der wachstum des Kindergartens wurde ermoeglicht durch die finanzielle unterstuetzung des grossverteilers “Weiling” mit seinem “Bioladen *Fair” konzept wobei EUR0.015 pro Banane voll unserem Projekt zugute kommt!

Persönliches:

Im Herbst 2004 entschied sich unser Sohn Kaspar nach 3 jähriger mitarbeit, mit seiner Familie wieder in die USA zurückzukehren. Die schwierigen und harten lebensbedingungen waren mehr als er ertragen konnte. Vor allem das arbeiten in der extremen sommerhitze (selten unter 28C im Schatten) und das konfrontiert sein mit der kulturellen und ökonomischen Armut der Bevölkerung haben ihm hart beigesetzt. Sein jüngerer Bruder Sebastian (ein ausgebildeter Landwirt) hat seine stelle probeweise übernommen. Das unser gebiet das ganze Jahr durch ausgezeichnete bedingungen fuer das Gleitschirm-fliegen gewährt hat sicher zu seiner entscheidung beigetragen!

Meine Frau und ich waren wieder in der glücklichen lage im August und September der heissesten Saison nach Europa zu enfliehen. Wir reisen in unserem Camper durch Europa, besuchen Familie, Freunde und Kunden und verbringen unsere Zeit vor allem gerne in den Bergen zum Wandern und Gleitschirm fliegen!

Da wir beide ueber 60 jahre alt sind hoffen wir auf diese Weise eine graduelle verminderung unserer arbeitstätigkheit zu erreichen. Es ist uns dies möglich durch ein fähiges und vertauenswuerdiges Leitungs-team (eine seltenheit in diesem Land!) das die laufenden geschäfte abwickeln kann, sowie per Internet und “Handy” immer erreichbar zu sein!

Produktion und Konsum:

Neulich hat es mich gewundert herauszufinden wie gross unsere Demeter kundschaft in Europa ist und habe einge kalkulationen gemacht: Auf 56 Hektaren produzieren wir im schnitt 24 Tonnen (168,000 Bananen) Demeter Bananen pro Woche. Wenn wir annehmen dass eine Persont 4 Bananen wöchentlich konsumiert dann kommen wir auf 45,000 Konsumenten, wofuer 72 landarbeiter ein (mageres) einkommen finden, also ein Arbeiter fuer 625 Konsumenten!

Kulturelles und Sozial-ökonomisches:

Die einkommens-disparität zwischen Reich und Arm wirdt immer grösser, 10% der Bevölkerung beanspruchen 40% des Nationalen Bruttoproduktes, 45% lebt unter der Armutsgrenze.

Waehrend der letzten “Populistischen” Regierung 2000/04 sank das Land in ökonomisches Chaos, durch misswirtschaft, Korruption und verschiedenen Bank konkursen. Dies fuehrte zu einer devaluation des Pesos von 250%, mit den folgen von kaufkraftverlust, firmenschliessungen, und weit verbreiteter arbeitslosigkheit. Neuerdings hat es den anschein dass sich diese situation wieder etwas normalisiert (bis zu den naechsten Wahlen!).

Die kriminalität ist beinah unkontrolierbar geworden, es giebt so viele junge Männer mit hohen konsumbedürfnissen ohne aussicht auf “normale” weise diese befriedigen zu können!

Der ruf nach einer starken Hand wächst, mit der Gefahr das irgend ein General “aufräumen” wirdt! Obwohl wir einen starken Exodus nach reicheren gesellschaften haben, vor allem in kleinen Booten nach Puerto Rico (wobei viele schiffbruch erleiden) kompensiert dies nicht den zuwachs der illegalen Einwanderung von dem noch viel ärmeren nachbarn Haiti was zu wachsenden spannungen führt.

Die aussichten sind nicht rosig, vor allem der (forcierte) eintritt in die Karribische freihandelszone CAFTA wirdt eventuell die lokale landwirtschaft zerstoeren, die nicht mit der Globalen wirtschaft konkurrieren können wirdt.




© Copyright 2003- 2005 by Horizontes Orgánicos, C x A - All rights reserved.
Concept, design and programming by Frame Visual Labs
Dominican Republic Islamic exterior design